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Glasfaser bis ins Haus in Petersberg, Lehmhof, Martiniplatte und Waffenschmiede

29.07.2021 Seit über zehn Jahren arbeitet die Gemeinde Wiesent an der Verbesserung der Breitbandversorgung für ihre Bürger. Bei einem offiziellen Termin mit R-KOM-Geschäftsführer Alfred Rauscher, Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher und Breitbandpate Thomas Rottbauer von der Gemeindeverwaltung wurde der Vertrag für eine weitere Erschließung unterzeichnet. Es handelt sich dabei um die Bereiche Petersberg, Lehmhof, Martiniplatte und Waffenschmiede.

Zur Vervollständigung der Breitbandversorgung führte die Gemeinde im Sommer 2020 ein Auswahlverfahren durch. Gegenstand des Verfahrens war der Anschluss von 19 Gebäuden verstreut über das gesamte Gemeindegebiet ans Glasfasernetz. „Im Rahmen des offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahrens wurde R-KOM, Regensburger Telekommunikationsgesellschaft bmH & Co. KG als der wirtschaftlichste Anbieter ausgewählt“, informierte Rauscher. Auf Basis des im vorangegangenen Förderverfahren errichteten Leerrohr- und Glasfasernetz gelingt der Anschluss der bisher nicht versorgten Liegenschaften.


Arbeiten werden bis Mitte 2022 dauern
Zudem können entlang der zu errichtenden Trasse weitere 50 Gebäude mit erschlossen werden, sodass insgesamt bis zu 69 Gebäude mit etwa 75 Wohneinheiten einen Glasfaseranschluss erhalten werden. Die Arbeiten beginnen ab Mitte Oktober und laufen bis Mitte 2022, sagte Rauscher. Insgesamt müssen 4 200 Meter Glasfaserleitungen vom zentralen Netzknoten bis auf die Grundstücke der Gebäude verlegt werden.
Die Glasfaserleitung endet an der Grundstücksgrenze. Damit die Leitung bis ins Haus gelegt würde, seien vor Baubeginn vom Grundstückseigentümer eine Nutzungsvereinbarung und der Abschluss eines GFO-Service-Vertrages notwendig, sagte Rauscher. „Glasfaser ist der höchste technische Standard und ermöglicht Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit“, erläuterte Rauscher die Vorzüge der Technik. Glasfaserkabel seien zehn Milliarden Mal so leistungsfähig wie die alten Kupferleitungen.
Doch die Errichtung von Glasfaserleitungen sei aufwendig und teuer. Entscheidend für die Möglichkeit zum wirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes in der Landkreisgemeinde war die bestehende Leerrohrinfrastruktur. Diese wurde in der Vergangenheit von der Gemeinde kostengünstig bei anstehenden Baumaßnahmen errichtet.


In gut zwei Wochen gibt es einen Infostand
„Ein Meter Glasfaserleitung inklusive Tiefbau kostet mehr als hundert Euro. Die Breitbandversorgung der unterversorgten Gebäude erfordert einen Trassenneubau auf über 4 200 Metern. Ein solches Projekt ist nur umsetzbar, wenn alle Beteiligten ihren Anteil leisten und mit Weitblick zusammenarbeiten“, sagte Bürgermeisterin Kerscher. In den letzten Jahren wurden vorausschauend Förderverfahren und die Möglichkeit zur Mitverlegung genutzt, sodass eine beachtliche Kommunikationsinfrastruktur entstanden sei. Langfristig werde der Glasfaseranschluss in jedem Gebäude angestrebt, fügt Rottbauer an. Die R-KOM schrieb alle betroffenen Hauseigentümer an. Am Samstag, 14. August, informiert die R-KOM in der Zeit von 9 bis 12 Uhr mit einem mobilen Kundenzentrum am Schlossplatz über das Vorhaben.

Kategorien: Rathaus

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